Geschichten aus Russland


Beiträge für das Portal „Rerum Russiae Commentarii – Geschichten und Berichte aus Russland“:

  • Ein Hirsch und die Kräfte der Natur (23. Februar 2016): Der Maral-Hirsch steht wie kaum ein anderes Tier symbolhaft für den Altai und seine Natur. In den vergangenen Jahrzehnten wurde er in dieser Hinsicht auch zu einer regelrechten Marke für kosmetische und Gesundheitsprodukte – basierend auf der Vorstellung von den heilsamen Kräfte seines Geweihs. Teil 3 unserer Beitrags-Reihe zum Altai.
  • Ysyach – Das jakutische Neujahrsfest (13. Juli 2015): Lediglich drei Monate dauert in der Republik Sacha der Sommer. Nach einem langen und harten Winter feiern die Jakuten seinen Beginn Mitte Juni traditionell deshalb als Beginn eines neuen Jahres, als Beginn neu erwachten Lebens. Es ist ein faszinierendes Fest jakutischer Kultur, voller kleiner und großer Rituale – gewidmet der Sonne und der Fruchtbarkeit, der Natur und der in ihr lebenden Menschen, Tiere, Geister und Gottheiten.
  • Die (Ge)Schichten eines Berges (12. Oktober 2014): Der Toratau im Herzen Baschkiriens ist ein faszinierender Ort. Nicht nur geologisch stellt er eine Besonderheit dar, auch kulturhistorisch liefert er eine schiere Vielzahl an Eindrücken, zumal in einer Dichte, wie sie nur selten zu finden ist. Gleichzeitig spiegeln sich in ihm aber auch bestimmte Züge der russischen Gegenwart – Züge allerdings, die die bloße Existenz des Berges bedrohen und seine Zukunft ins Ungewisse rücken.
  • Die Hochzeit des Pfluges (22. Juli 2014): Sabantuj ist eines der ältesten Feste der turksprachigen Völker im Wolga-Ural-Gebiet. Es wird jährlich in der Übergangszeit vom Frühling zum Sommer gefeiert, zum Abschluss der Feldarbeiten im Frühjahr. Die einzelnen Elemente des Feste zeugen jedoch von einer komplexen Kulturgeschichte mit ganz verschiedenen Schichten. Ein Ausflug zu einem baschkirischem Sabantuj.
  • Monstration Novosibirsk 2014 (8. Mai 2014): Jährlich am 1. Mai füllen sich die Straßen russischer Städte mit den Kolonnen der traditionell am Tag der Arbeit stattfindenden Demonstrationen. Auch Novosibirsk ist dabei keine Ausnahme. Allerdings findet hier gleichzeitig noch eine Veranstaltung statt, die dieses Treiben in einem farbenprächtigen Fest des Absurden gekonnt auf die Schippe nimmt.
  • Reenactment auf Baschkirisch (2. Februar 2014): Im Jahre 1813 kamen Baschkiren zusammen mit der Russländischen Armee im Kampf gegen Napoleon nach Deutschland und nahmen so auch an der Völkerschlacht bei Leipzig teil. Im Oktober 2013 jährte sich diese zum 200. Mal. Mit mehr als 6000 Teilnehmern aus 25 Ländern wurde im Rahmen der Gedenkwoche das Kampfgeschehen in großem Stil nachgestellt. Auch einige Baschkiren zog es dazu erneut nach Leipzig, in Gestalt einer Reenactment-Gruppe aus Ufa.
  • Kurban Bajram (20. Oktober 2013): Das Opferfest „Eid al-Adha“, oder wie es auf Russisch auch genannt wird, „Kurban Bajram“, ist im islamischen Festkalender einer der höchsten Feiertage und bildet den Höhepunkt der Hadsch, der Pilgerfahrt nach Mekka. Da es jedoch nicht jedem Muslim möglich ist, diese Reise anzutreten, so sollte zumindest der Teil der Opferung vollzogen werden, was an jedem beliebigem Ort geschehen kann. In den russischen Republiken mit einer überwiegend muslimischen Bevölkerung ist Kurban Bajram ein allgemeiner Feiertag – so auch in Baschkortostan.
Advertisements